Flugvorbereitung und Umgang mit den Zuggabeln der Vereinsflugzeuge

Liebe Fliegerfreunde,

Jedes Vereinsmitglied, das unsere Vereinsflugzeuge nutzt, hat vor, während und nach der Nutzung die entsprechenden Flugvorbereitungen, Kontrollen und Pflegearbeiten gemäß unserer Geschäftsordnung und der entsprechenden luftfahrtrechtlichen Vorschriften zu beachten bzw. durchzuführen.
Rangiervorgänge gehören bekanntermaßen grundsätzlich zu vorgenannter Nutzung und unterliegen damit eben dieser Sorgfaltspflicht.
Zu den entsprechenden Flugvorbereitungen gehört somit, und das nicht nur aus Sicht des Vorstandes, dass eine Hindernisfreiheit (von Personen und Gegenständen) des Propellerbereichs durch den Piloten/Nutzer sichergestellt wird.
Üblicherweise wird für das Rangieren die Bugrad-Zuggabel des jeweiligen Flugzeugs genutzt. Leider kam es kürzlich zu einem Zwischenfall mit einer solchen Bugrad-Zuggabel, der einen erheblichen Schaden an unserer D-EGDY verursachte.
Um künftig eine Wiederholung eines solchen Zwischenfalls an unseren Vereinsflugzeugen zu vermeiden, verpflichtet der Vorstand des FFC hiermit alle Piloten/Nutzer der Vereinsflugzeuge, ab sofort die Bugrad-Zuggabeln nur beim Rangieren der Flugzeuge am Bugrad zu befestigen und nach Nutzung umgehend wieder abzunehmen. Dringend wird empfohlen auch im Hangar die Bugrad-Zuggabel sofort nach Gebrauch neben das Bugrad zu legen und keinesfalls am Bugrad zu belassen.

Die Bugrad-Zuggabeln werden nun zur besseren Sichtbarkeit in Leuchtfarbe lackiert. Jeder Pilot/Nutzer unserer Flugzeuge möge sich bitte noch einmal disziplinieren und einen vollumfänglichen Vorflugcheck verinnerlichen. Wir hoffen so dass der aktuelle, kostspielige Vorfall einmalig bleiben wird.

Für Rückfragen und Erläuterungen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Michael Heeren
Manfred Behrens
Gerd Bölts

Schwimmwesten

Die örtliche Lage unseres Flugplatzes gibt uns das Previleg, die einzige deutsche Hochseesinsel Helgoland in kurzer Zeit auch mit dem Vereinsflugzeug zu erreichen. Viele andere Ziele auf See und im Wattenmeer sind von Conneforde aus schnell erreichbar.

Bei der Planung für den Flug über die Nordsee sind dabei ein paar Dinge zu beachten. Eine dieser Vorschriften wollen wir als Verein mit der Anschaffung neuer, hochwertiger und bequem zu tragender Schwimmwesten ab sofort Genüge tun. Die bislang im Verein verfügbaren Rettungswesten waren durch ihre Feststoff-Schwimmkörper denkbar ungeeignet.

Wir stellen hier unsere vier neuen, manuellen Schwimmwesten der Fa SEATEC vor. Diese Westen haben eine Auftriebskraft von 150 N, eigenen sich für einen Brustumfang von 55-140 cm und sind somit auch für Jugendliche (nicht für Kleinkinder) geeignet. Die Auslösung ist durch ziehen der Auslösekordel mit gelbem Griffstück denkbar einfach. Der Brustgurt lässt sich leicht auf die Größe des Nutzers einstellen. Weiter ist jede Schwimmweste mit einem sicheren, einfach zu bedienenden Verschluss zur schnellen Öffnung versehen. Eine LED Blitzleuchte, die bei aufrechter Schwimmlage automatisch einschaltet, eine Signalpfeife und Reflexstreifen gehören als Ausstattung zu jeder Weste.

Die vier Rettungswesten sind einzeln je in einem Aufbewahrungsbeutel verpackt und im Büro unter dem Tower gelagert (siehe Foto am Schluß). Vor dem jeweiligen Flug sollte jede Rettungsweste auf Vollständigkeit geprüft werden. Bitte nach der Nutzung die Rettungsweste wieder in gleicher Weise einlagern.

Die Rettungswesten lassen sich bequem auch während des Fluges tragen.

Hier noch zum Verständnis ein Ausschnitt aus der die Durchführungsverordnung zur LuftBO, NFL II 39/09 zur Ausrüstung von Landflugzeugen bei Flügen über Wasser.